Schneiden mit iMovie – eLearning-Kurs

Was bringt die EINFACH FILMEN Schulung?

Ein Gastbeitrag von Christiane Hattemer, Teil 2

In diesem Beitrag erfahren Sie, was der Kurs bringt und für wen die Schulung geeignet ist.

Schneiden mit iMovie – Kurs für Einsteiger

Ganz entspannt im eigenen Tempo Filmschnitt lernen

Gemeinsam mit Heidrun Köhlert bietet Karin unter dem Label „EINFACH FILMEN“ Workshops und Trainings an, die Teilnehmer fit machen für ihre eigenen Smartphone-Filmprojekte. Den eLearning-Kurs „Schneiden mit iMovie auf dem Desktop“ haben die beiden entwickelt, weil sie bei ihren Trainings immer wieder zwei Erfahrungen machten:

Erstens: Die Teilnehmer*innen brachten ganz unterschiedliche Vorkenntnisse in Sachen Schnittprogramm und Schneiden mit iMovie mit, und hier ein gemeinsames Arbeitstempo zu finden, war eine große Herausforderung. Und zweitens waren den Teilnehmer:innen Themen der Schnitt-Dramaturgie viel wichtiger als die eigentlichen Funktionen des Schnittprogramms. Das ging mir genauso: Auch mich interessiert eher, wie ich mit meinem Unternehmensfilm beim Zuschauer diese und jene Wahrnehmung erzeugen kann.

Daraus entstand die für mich sehr naheliegend erscheinende Idee, beides in einem eLearning-Kurs miteinander zu verbinden. Denn hierüber haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, die Grundfunktionen von iMovie im eigenen Tempo kennenzulernen.

In diesem eLearning lernen die Teilnehmer*innen gleichzeitig, wie man beim Zuschauer die Wahrnehmung eines flüssig ablaufenden Films erzeugt. Dahinter steckt das Geheimnis des „unsichtbaren Schnitt“, das die beiden Macherinnen in ihrem iMovie-Kurs lüften. Dafür haben sie als praktisches Beispiel aus dem Unternehmensalltag ein in die Kamera gesprochenes Statement ausgewählt, mit dem die Teilnehmer*innen üben können.

Schneiden lernen mit Übungsmaterial und Beispielfilmen

Am Anfang bin ich skeptisch. Als Weiterbildungs-Junkie mit einigen absolvierten eLearnings stehe ich auf Zertifikate und eine konkrete Erfolgskontrolle. Davon ist aber in der >>Kurs-Beschreibung nicht die Rede.

„Du arbeitest in unserem eLearning-Kurs mit Übungsmaterial, also Clips, die wir Dir zur Verfügung stellen“, meint Karin und ergänzt: „Wir haben Vorzeigefilme in diese Schulung integriert, an denen Du Dich orientieren kannst“. Aha, wenn ich also ein Video-Statement unter Verwendung Eures Übungsmaterials schneide, sehe ich am Ende genau, ob mein Film nach meiner Bearbeitung so gut ist wie die Vorlage. Das kann ich akzeptieren.

iMovie ist ein Schnittprogramm, mit dem man aufgrund seiner intuitiven Nutzerführung schon recht schnell zu guten Ergebnissen kommen kann. Die Funktionen und Einstellungen in iMovie soll ich spielend leicht anhand von praktischen Übungen lernen und am Ende des Kurses bin ich dazu in der Lage, die Clips und Töne so zu schneiden, dass ein Zuschauer den Film als flüssig wahrnimmt. Klar, das verstehe ich. Aber was ist, wenn mein Schnitt dann doch „irgendwie nicht hinhaut“, wenn noch Fragen offenbleiben?

Eine persönliche Fragestunde gehört zum iMovie-eLearningkurs dazu

Im eLearning-Kurs „Schneiden mit iMovie auf dem Desktop“ ist eine persönliche Fragestunde mit Karin inkludiert. Ich kann also in jedem Falle auf ihre Expertise bauen und mir am Ende vielleicht noch hilfreiche Tipps geben lassen – und benötige auch kein Zertifikat. „Die bisherigen Teilnehmer der noch bis Mitte Januar laufenden Betaphase schätzten den sehr praxisorientierten Ansatz“, sagt Karin, „und sie haben den Kurs mit verschiedenen Anregungen noch verbessert, etwa was die Navigation auf der eLearning-Plattform angeht.

Karin selbst schneidet ihre Unternehmensfilme immer am Desktop und das aus gutem Grund: Die Desktop-Version des Schnittprogramms iMovie aus der Apple-Welt bietet einfach mehr Funktionen als die mobile Version. Außerdem empfindet sie das Arbeiten am Desktop als übersichtlicher.

Alternativen zu iMovie für Android- und PC-Nutzer

Nutzern eines Android-Handys oder eines PCs empfiehlt sie die Verwendung des Schnittprogramms Adobe Rush. Rush ist die kostengünstige Light-Version des Programms Premiere Pro (ungefähr 12 Euro/Monat), ebenso intuitiv zu bedienen wie iMovie und läuft auf allen Geräten in beiden Welten – PC und Apple. Sollte ein mit Rush geschnittenes Filmprojekt noch von einem Profi finalisiert werden müssen, kann das in Premiere Pro erfolgen.

Match?! Für wen ist der eLearning-Kurs „Schneiden mit iMovie“ das Richtige?

Ich empfehle den Kurs allen Einsteigern, die mehr als die Schnittmöglichkeiten ihres apple-Handys (iMovie mobile) nutzen möchten. Denn iMovie für Desktop bietet deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als die Mobile-Version.

Aber bevor ich überhaupt etwas schneiden kann, benötige ich geeignetes Filmmaterial. Ich habe da gleich die Urlaubsfilme meines Vaters vor Augen, die zwar sehr ambitioniert – aber eben leider auch eher „einfach gehalten“ sind um nicht zu sagen: Gruselig! Da sind Szenen mit unterschiedlichem Licht hintereinander gepackt, der Ton ist teilweise übersteuert, mal gibt es Hintergrundgeräusche, meine Mutter hat unendlich viele Furchen im Gesicht, die sie eigentlich so nicht hat…: So etwas darf in einem Unternehmensfilm natürlich nicht passieren! Ein guter Unternehmensfilm kann nur mit gutem Material gelingen, und da gilt es schon im Vorfeld vieles zu berücksichtigen. Filmidee bzw. Story, Drehort, die Machart des Films, Bildgestaltung, Lichtverhältnisse, Ton, Sprache, um nur einige Aspekte zu nennen.

Ehrlich gesagt, hätte ich großen Respekt davor, ein Filmprojekt für ein Unternehmen anzugehen – bei so vielen Herausforderungen, die da möglicherweise auf mich warten…

Für Interessierte wie mich bieten Karin und Heidrun unter ihrem Label „EINFACH FILMEN“ darum auch Einstiegs-Workshops an, in denen man lernen kann, mit dem Handy schnittfähiges und attraktives Filmmaterial zu produzieren. Vom niedrigschwelligen Kurz-Webinar mit Fragerunde über 3-Stunden-Power-Workshops und andere weiterführende Kurse bis zum individuellen Training am aktuellen Projekt haben die beiden ein ausgefeiltes >> Programm zusammengestellt und auf Anfrage ist da sicherlich noch mehr „zu holen“.

*Heidrun Köhlert und ich haben schon einige Zeit nichts mehr im EINFACH FILMEN Blog oder in den sozialen Medien gepostet. Der Grund ist zum Glück ein guter: Unsere Filmproduktionen boomen. Damit wir mit EINFACH FILMEN trotzdem sichtbar bleiben, haben wir Christiane Hattemer, die sich als Redakteurin und Texterin in Hamburg einen Namen gemacht hat, um Support gebeten.

In unseren Vorgesprächen hat sich gezeigt, dass so ein Blick von aussen viele Vorteile mit sich bringt. Einer davon ist, dass Christiane nicht vom Filmfach ist und aus diesem Grund mit ihren Fragen wohl vielen unserer Filmeinsteiger-Kunden:innen aus dem Herzen spricht.
Vielen Dank, liebe Christiane, für Deine beiden Gastbeiträge!

Karin Steinhage

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Unternehmensfilme mit dem Smartphone produzieren – Ist das eine gute Idee?